Eure Kinder
sind nicht eurer Besitz.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selbst.
Sie kommen durch Euch, aber nicht von Euch, und obwohl sie bei Euch sind, gehören sie Euch nicht.
Ihr könnt Ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken, denn sie haben ihre eigenen Gedanken.
Ihr könnt ihrem Körper ein Zuhause geben, aber nicht ihren Seelen, denn ihre Seelen wohnen in dem Haus von Morgen, dass ihr nicht besuchen könnt, nicht einmal in euren Träumen.
Ihr könnt versuchen, ihnen gleich zu sein, aber sucht nicht, sie Euch gleich zu machen.
Denn das Leben geht nicht rückwärts und verweilt nicht beim Gestern.
Ihr seid der Bogen, von dem Eure Kinder als Pfeile ausgeschickt werden.
Lasse die Bogenrundung in der Hand des Schützen Freude bedeuten.
Kahlil Gibran, Libanesischer Dichter + 1913
Ein Kind in die eigene Regenbogen-Familie aufzunehmen, ist ein wunderbarer Wunsch.
Dabei macht es keinen Unterschied, ob das Kind von einem selber oder ein angenommenes Pflege -/ Adoptiv – Kind ist.
Dieses kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen, da ich alle unsere Kinder mit der gleichen Liebe liebe, egal ob sie von mir stammen oder ob sie als angenommenes Kinde später in die Familie kamen.
Jesus sagt eindringlich, dass unsere Motivation ein Kind aufnehmen dann richtig ist, wenn sie von christlicher Liebe und Anteilnahme am Wohlergehen des Kindes geprägt ist.
*1 In dieser Zeit fragten die Jünger Jesus: „Wer ist wohl der Größte im Reich Gottes?“
*2 Jesus rief ein kleines Kind, stellte es in ihre Mitte
*3 und sprach: „Das will ich euch sagen: Wenn ihr euch nicht ändert und so werdet wie die Kinder, kommt ihr nie in das Reich Gottes.
*4 Wer aber so klein und demütig sein kann wie ein Kind, der ist der Größte in Gottes Reich.
*5 Und wer solch ein Kind mir zuliebe aufnimmt, der nimmt mich auf.“
Matthäus 18, 1-5. „Hoffnung für alle“
Auch die Frage: „Können Lesben, Schwule und Bisexuelle gute Eltern sein?“, kann mit JA beantwortet werden.
In einem sehr gut verständlichen Faltblatt vom Juli 1998 nimmt die APA (American Psychological Association), der Organisation der amerikanischen Psychologen und Psychiater, u.a. sehr klare Stellung zu dieser wichtigen Fragen:
„In Studien, die Gruppen von Kindern verglichen, die bei homosexuellen und bei heterosexuellen Eltern aufwuchsen, konnten keine Entwicklungsunterschieden zwischen den Kindern feststellen, was ihre Intelligenz, ihre psychische Verfassung, ihre soziale Anpassung und ihre Vertrautheit mit Freunden angeht. Außerdem bestimme die sexuelle Orientierung der Eltern nicht die ihres Kindes. Auch sexueller Missbrauch von Kindern sei bei Schwulen nicht häufiger anzutreffen als bei heterosexuellen Männern.“
Aus christlicher Sicht dürft ihr euch zu einem Kind ermutigt fühlen!
Darüber hinaus sind noch andere Fragen zu klären, z.B.:
Wie bekomme ich als Lesbe oder Schwuler ein Kind?
Wie sieht die rechtliche Situation für mich und meine/n Partner/in aus?
Welche Vor- und Nachteile hat das Lebenspartnerschaftsgesetz für uns?
Wie gehen wir mit Konflikten in der Erziehung und Partnerschaft um?
Regenbogenkinder in Kita und Schule
Weiterführende Info zur Regenbogenfamilie:
http://www.klecks-die-regenbogenfamilie.de/
http://www.berlin.de/sen/familie/gleichgeschlechtliche_lebensweisen/index.html
http://www.berlin.lsvd.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=25&Itemid=60