Römer 1
rev. Elberfelder Bibel

Paulus schreibt an die Christen in Rom. Diese sind überwiegend „Heidenchristen“, d.h. sie waren zuvor nicht jüdisch.
 „Heidenchristen“ kamen aus anderen Religionen und kannten deren Tempelfeste.

Die Gottlosigkeit der Nationen
Mit „Nationen“ sind Völker gemeint, also nicht explizit homosexuelle Menschen!



18 Denn es wird geoffenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten.

Mit „Gottlos“ sind Menschen gemeint, die nicht den Schöpfergott verehren. 


19 weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar[A] ist, denn Gott hat es ihnen offenbart[B].   A) o. sichtbar 
B) o. sichtbar gemacht

Wir alle dürfen uns an den Wundern der Schöpfung erfreuen.


20 Denn sein unsichtbares <Wesen>, sowohl seine ewige Kraft als auch seine Göttlichkeit, wird seit Erschaffung der Welt in dem Gemachten wahrgenommen[A] und geschaut, damit sie ohne Entschuldigung seien;  
A) o. erkannt, mit dem Verstand ergriffen 

Die Schöpfung,  „das von Gott Erkennbare“, weist auf dem Schöpfer hin.
 

21 weil sie Gott kannten, ihn aber weder als Gott verherrlichten noch ihm Dank darbrachten, sondern in ihren Überlegungen in Torheit verfielen und ihr unverständiges Herz verfinstert wurde.

Menschen, die den Schöpfergott ablehnen, gehen in die Irre.


22 Indem sie sich für Weise ausgaben, sind sie zu Narren geworden

Sie halten ihre Überlegungen und Theorien für weise.


23 und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes verwandelt in das Gleichnis eines Bildes vom vergänglichen Menschen und von Vögeln und von vierfüßigen und kriechenden Tieren.

An den heidnischen Tempeln im antiken Rom wurden der Kaiser (Mensch) oder unterschiedliche Fabelwesen (Vögel, Tiere) verehrt.


24 Darum hat Gott sie dahin gegeben in den Begierden ihrer Herzen in <die> Unreinheit, ihre Leiber untereinander zu schänden,  

In ihrem Irrtum folgten diese Menschen einfach ihren Begierden.
Zu einem Tempelfest gehörte neben reichlichem Essen und Trinken eben auch der Sex.
Heute nennen wir´s „Tempelhurerei“, wenn junge Männer und Frauen gegen Bezahlung dort im Tempel Sex anboten.
In der römischen Kultur und vielen anderen zuvor galt:
„Wenn der Same von 2 Männern sich mischt und zu Boden fällt, wird die Fruchtbarkeit des Bodens erhöht.“ Die Fruchtbarkeit des Bodens ist überlebenswichtig.
An diesem heidnischen Fruchtbarkeits - Ritus haben sich alle beteiligt, obwohl  die Mehrheit der Menschen heterosexuell sind.


25 sie, welche die Wahrheit Gottes in die Lüge verwandelt und dem Geschöpf Verehrung und Dienst[A] dargebracht haben statt dem Schöpfer, der gepriesen ist in Ewigkeit. Amen.  
A) o. Gottesdienst 

Nicht der Schöpfergott sondern irgendein Götze (Geschöpf) wurde in den  heidnischen Tempeln verehrt.


26 Deswegen hat Gott sie dahin gegeben in schändliche Leidenschaften[a]. Denn ihre Frauen haben den natürlichen Verkehr in den unnatürlichen verwandelt,

 
a) 1Petr 4,3:
Denn die vergangene Zeit ist <uns> genug, den Willen der Nationen vollbracht zu haben, als ihr wandeltet in Ausschweifungen, Begierden, Trunkenheit, Festgelagen, Trinkgelagen und frevelhaften Götzendiensten.

Deshalb hat Gott sie ihren Irrtümern und Begierden überlassen.


27 und ebenso haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen, sind in ihrer Wollust zueinander entbrannt, indem sie Männer mit Männern Schande trieben, und empfingen den gebührenden Lohn ihrer Verirrung an sich selbst.  

Heidnischer Kult führt ins Nichts.


28 Und wie sie es nicht für gut fanden, Gott in der Erkenntnis festzuhalten[A], hat Gott sie dahin gegeben in einen verworfenen[B] Sinn[C], zu tun, was sich nicht ziemt]: 
 A) w. Gott in Erkenntnis zu haben
 B) o. untauglichen 
C) o. in ein ... Denken; o. in eine ... Gesinnung

Die, den Schöpfer ablehnen,gehen immer weiter in die Irre. Ihr Denken und Handeln führt zu:


29 erfüllt mit aller Ungerechtigkeit, Bosheit, Habsucht, Schlechtigkeit, voll von Neid, Mord, Streit, List, Tücke; Ohrenbläser,  

30 Verleumder, Gotteshasser, Gewalttäter, Hochmütige, Prahler, Erfinder böser Dinge, den Eltern Ungehorsame,   

31 Unverständige, Treulose, ohne natürliche Liebe, Unbarmherzige.

Dieses ist KEINE Beschreibung homosexueller Menschen, sonder eine Aufzählung von sündigem Verhalten.
JEDER Mensch prüfe sich selber, ob er etwas davon bei sich selber entdecken kann.


32 Obwohl sie Gottes Rechtsforderung erkennen, daß die, die so etwas tun, des Todes würdig sind, üben sie es nicht allein aus, sondern haben auch Wohlgefallen an denen, die es tun.  

Der Lohn der Sünde ist der Tod. Gottes Gnadengeschenk ist ewiges Leben!
Paulus fordert uns alle auf heidnische Gebräuche zu meiden, um den wahren Schöpfer von ganzem Herzen zu ehren!


2.Mo20,1-2.
„Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.“

Lebe Deine Gaben und Deine Identität, mit denen Du erschaffen bist!

Siehe dazu auch: http://www.zwischenraum.net/04roemer.htm